Camino incluso Etappe 1: Bensheim-Auerbach – Beedenkirchen

Die erste Etappe des Camino incluso beinhaltet Highlights wie dem Fürstenlager, dem Jerusalem-Friedensmal oder dem Felsenmeer. Mit ca. 11,4 Kilometern, moderaten Anstiegen sowie breiten und gut ausgebauten Wegen ist dieser Camino für Fußgänger*innen, Rollstuhlfahrer*innen und Handbiker geeignet. Wissenswertes zum Camino incluso siehe auch hier: Camino incluso – Prolog

li: Wegmarkierung,  re: Bahnhof Bensheim-Auerbach


Tourdaten:

Tourencharakter: leichte Tour mit moderaten Anstiegen. Jedoch ziehen sich die Anstiege über mehrere Kilometer und die erste Etappe erreicht bei Kilometer 8,5 ihren höchsten Punkt. Ansonsten breite und gut begehbare Wege.

Länge/ Dauer: 11,4 Kilometer (bis Ortsausgang Beedenkirchen)

Höhenmeter: 360 Hm

Highlights: Staatspark Fürstenlager, Jerusalem-Friedensmal, Felsenmeer

Ausgangs-/ Endpunkt: Bahnhof Bensheim-Auerbach (Achtung: nicht verwechseln mit Bahnhof Bensheim) bis Bedenkirchen

Einkehrmöglichkeit: in Bensheim-Auerbach passiert man gleich zu Beginn die „Alte Dorfmühle“ und beim Aufstieg zum Fürstenlager das „Café Luise“. Im Staatspark Fürstenlager gibt es ebenfalls ein Café. Danach gibt es erst wieder in Beedenkirchen eine Möglichkeit zur Einkehr.

 

Download file: Camino_Incluso_1.gpx

Tourbericht

Wir starten unsere Tour am Bahnhof Bensheim-Auerbach und folgen dem Zeichen des Caminos, dem gelben Säckchen auf weißem Grund. Der Weg führt uns zunächst durch den Ort, vorbei an der „Alten Dorfmühle“ und  dem „Café Luise“ bis hinauf zum Staatspark Fürstenlager. Durch den um 1766-1807 entstandenen Landschaftspark ziehen sich breite großzügige Wege zu Plätzen und kleinen Pavillons mit reizvollen Aussichten über die Region des Odenwaldes.

Staatspark Fürstenlager

Der Weg führt durch Baumalleen aus dem Zentrum, dem sogenannten Dörfchen, mit seinen herrschaftlichen Gebäuden, hinaus auf weite Wiesen. Es geht eine kleine Anhöhe hinauf, von wo aus wir nochmals einen schönen Blick über das Tal und auf das hinter uns befindende Schloss Auerbach genießen.

Rastplatz mit Aussicht

Stetig bergan geht es auf gut begehbaren Wegen weiter durch den Wald. Ungefähr bei Kilometer 5,4 erreichen wir das Jerusalem-Friedensmal. Der Denkmalkreis besteht aus 33 Odenwald-Quarzit Steinen und hat einen Durchmesser von 26 m. Er symbolisiert den Gang in die eigene Mitte und zu sich selbst, wo der Frieden beginnt. In der Mitte des Denkmals befindet sich die Blüte des Shalom. Diese steht für das Herzchakra und spricht unser offenes Herz an, um die Welt zu einem besseren Ort werden zu lassen. Vom Mittelpunkt genießt man bei gutem Wetter einen Weitblick bis zu der Stadt Worms. Näheres zum Jerusalem-Friedensmal auch hier.

Jerusalem-Friedensmal

Nach dem Friedensmal geht es ein kurzes Stück etwas steiler bergauf. Der Weg führt uns weiter durch den herbstlichen, nun zum Teil sonnigen, Wald bis zum nächsten Highlight der Tour, dem Felsenmeer. Bei Kilometer 8,9 erreichen wir das beliebte Ausflugsziel für kleine und große Kletterer und beschließen die erste längere Rast mit einem kleinen Picknick einzulegen.

Herbstwald

 

Felsenmeer

Direkt am Felsenmeer gibt es leider keine Sitzbank, doch nur 100 m weiter kommt eine schöne Hütte mit einer Sitzgelegenheit. Das letzte Stück des Weges führt hinab in den Ort Beedenkirchen. Hier endet die erste Etappe des Camino Incluso.

Hier geht’s weiter zu Etappe 2

 

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