Mosel-Camino Etappe 5: Traben-Trarbach – Monzel

Nach unserem luxuriösen Aufenthalt im Parkhotel Traben-Trarbach und einem guten Frühstück machten wir uns an unsere 5. Etappe des Caminos. Von Traben-Trarbach ging es nun über Bernkastel-Kues nach Monzel. Mit einem letzten Blick zurück auf den Ort begann der Weg gleich mit einem knackigen Anstieg….

Traben-Trarbach (ein Blick zurück…)

 


Tourdaten

Tourencharakter: langer steiler Anstieg zu Beginn der Etappe, dann ein langer flacher Abschnitt auf Asphalt, direkt an der Mosel entlang und dann noch 5km durch Weinberge bis Monzel

Länge/ Dauer: ca. 17 Kilometer/ 6 Stunden (mit Pausen)

Höhenmeter: 462 Hm

Ausgangs-/ Endpunkt: Traben-Trarbach bis Monzel

Einkehrmöglichkeiten: mehrere Restaurants, Kneipen und Cafés in Bernkastel-Kues, z.B. die Konditorei „Café Coblenz“

Download file: Etappe_5.gpx

 


Tourbericht

Die Tour begann mit einem sofortigem Anstieg aus dem Ort um 300 Hm. Das nächste Highlight bot sich für uns erst wieder mit dem Ort Bernkastel-Kues. Der Ort bestach mit einer wunderschönen Altstadt und seinem Marktplatz mit gemütlichen Restaurants und Cafés. Dort fanden wir die Konditorei „Café Coblenz“ in der wir beim warmen Kakao und Apfelstrudel eine Pause einlegten. Einen Ausschnitt des Cafés sieht man rechts im unteren Bild vom Marktplatz.

Marktplatz Bernkastel-Kues

Blick auf Bernkastel-Kues

Im weiterem Verlauf führte unser Weg nun ein ganzes Stück, ca. 6 Kilometer, auf asphaltierten Straßen an der Mosel entlang. Auf Asphalt zu laufen fanden wir bereits nicht angenehm, doch nun sollte auch noch das Wetter umschlagen. Meine Füße schmerzten schon ziemlich und auch meine Ferse machte mir mal wieder zu schaffen, doch wir machten aufgrund des schlechten Wetters nur noch eine kurze Pause um uns in unsere Regensachen zu begeben.

Wir ließen uns die Laune trotz allem nicht verderben, denn schöne Ausblicke auf die Mosel gab es immer wieder und ebenso mussten wir bei einem Schild wirklich Schmunzeln, denn das Motto „Don’t drink and drive!“ schien man hier an der Mosel nicht so ernst zu nehmen… 🙂

Blick auf die Mosel

Don’t drink and drive… 🙂

Nach 6 Kilometern an der Mosel mussten wir noch ein Stück an der Bundesstraße entlang laufen, bis uns der Camino letztendlich wieder in den Wald führte. Dort waren wir auch wieder etwas vor dem Regen geschützt, der jedoch schon bald darauf nachlassen sollte. Kurz vor unserem Ziel liefen wir nochmals durch die Weinberge und vom Weitem sahen wir schon die dunklen Wolken auf uns zukommen. Wir beeilten uns, es war ja nicht mehr weit, doch….

entlang der Weinberge…

Weinreben

…es erwischte uns heftig und wir kamen bei starkem Regen an unserer Unterkunft „Zimmer am Weg“ an. Es handelte sich um ein Privathaus und durch den strömenden Regen konnten wir kaum das Schild am Zaun lesen um zu erkennen, ob wir wirklich richtig waren. Unsere Gastgeber hatten wohl schon auf uns gewartet, denn Frau Berres-Fischer stand bereits am Fenster und winkte uns hinter das Haus auf die Terrasse. Dort konnten wir uns erstmal unserer nassen Sachen entledigen und zum Trocknen auf die Leine hängen, bevor es dann ins Haus und auf das schöne warme Zimmer ging.

Das Zimmer am Weg war wirklich ein tolles Zimmer mit einer wirklich luxuriösen Regendusche und allem was man braucht. Unsere Gastgeberin bot uns sogar eine Auswahl an drei Gerichten an, die sie für uns kochen wollte. Da wir keine Lust hatten bei diesem Regen nochmals vor die Tür zu gehen, nahmen wir das Angebot dankend an und entschieden uns für die Spaghetti mit hausgemachten Pesto. In einem eigens für uns vorgesehenen und von den restlichen Privaträumen abgetrennten Bereich konnten wir gemütlich bei Kerzenschein unser Abendessen einnehmen. Ebenso bot man uns selbst gebrannten Schnaps an und es ergaben sich immer wieder nette Gespräche mit Frau Berres-Fischer.

Eine wirklich fantastische Unterkunft! Auf diesem Wege nochmals vielen Dank an unsere Gastgeber!

Hier geht es zurück zur Übersicht oder weiter zu Etappe 6

 

Passend zum Thema:

Leave a Reply