Mosel-Camino Etappe 7: Klüsserath – Schweich

Die 7. Etappe des Mosel-Caminos führte uns von Klüsserath über Ensch bis Schweich. Diese über 14 Kilometer kurze Strecke zeichnete sich durch wenige Highlights und keinerlei Möglichkeiten zur Einkehr aus. Trotz allem war auch diese Etappe landschaftlich wunderschön und bot eindrucksvolle Ausblicke auf das Moseltal mit tiefhängenden Nebelfeldern…


Tourdaten

Tourencharakter: Wanderung durch Weinberge und Wälder, wenig Höhenmeter aber ein längerer Anstieg über mehr als 4 Kilometer.

Länge/ Dauer:  ca. 14 Kilometer/  4:40 Stunden (mit Pausen)

Höhenmeter: 376 Hm

Ausgangs-/ Endpunkt: Klüsserath bis Schweich

Einkehrmöglichkeiten: keine auf der Strecke, Strecke führt nach ca. 5 km am Ort Ensch vorbei, bei Bedarf kann hier ein Zwischenstopp eingelegt werden.

Download file: Etappe_7.gpx

Tourbericht

Der nächste Tag begann für uns mit einem sehr schönen Frühstück in der Pension Hildegard Lex. Inmitten von Familienfotos, Büchern und gehäkelten Spitzendeckchen saßen wir an einem runden massiven Eichentisch und fühlten uns fast wie in Großmutters guter Wohnstube. Auch hier begegneten uns die lustigen selbst gehäkelten Stuhlbeinschoner.

Unsere Gastgeber waren außerordentlich aufmerksam und erkundigten sich des Öfteren danach, ob alles zu unserer Zufriedenheit war. Die Enkel waren anscheinend über Nacht zu Besuch gewesen und waren wohl nicht gerade leise, doch wir mussten uns eingestehen, dass wir so rein gar nichts davon mitbekommen hatten. Anscheinend waren wir doch kaputter als wir dachten und hatten zeitig und vor allem, sehr tief geschlafen.

Wie fast jeden Morgen starteten wir unsere Wanderung mit tief hängenden Nebelfeldern im Moseltal.

Nebel beim Start der Tour

 

Die Tour hatte nicht viele Highlights und direkt am Weg leider keine Möglichkeiten für eine Einkehr. Mit 14 Kilometern war es jedoch eine kurze Tour gewesen und wir hatten ausreichend Proviant dabei. Nach 5 Kilometern lud bei Ensch ein gemütliches Plätzchen am Wegesrand zu einer kleinen Rast ein. Liebevoll wurde hier für die Pilger der Baum mit Mobiles geschmückt und der Tisch mit Kräutern dekoriert. Für uns war es in diesem Moment leider etwas zu kalt und nass, so dass wir nur einen sehr kurzen Stopp eingelegt hatten.

Rastplatz bei Ensch

Ohne weitere Pausen führte uns der Weg weiter in Richtung Schweich. Von oben fiel unser Blick auf den Ort und das Umland und uns fiel auf, dass das Land flacher wurde und die Weinberge abnahmen. Ebenso wurde die Infrastruktur dichter und wir erahnten bereits, dass wir nun aus den ländlichen Gebieten herauskamen und uns auf städtische Regionen wie Trier zubewegten.

Blick auf Schweich

Nach guten 4 Stunden erreichten wir unser heutiges Tagesziel, das Weingut Schiff. Bereits beim Abstieg ins Tal erkannten wir das gelbe und von Weinfeldern umgebene Gut. Die Unterkunft lag ein wenig außerhalb vom Ortskern und den örtlichen Restaurants. Meine Füße und besonders meine Ferse schmerzte mittlerweile so sehr, dass ich mir in einer Apotheke eine Schmerzsalbe kaufte. Kurzzeitig verschaffte sie zumindest etwas Abhilfe und die letzte Etappe sollte am nächsten Tag wohl auch geschafft werden.

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