Wispertrail In Vino Veritas – Runde von Lorch

Der „In Vino Veritas“ ist einer der Rundwege im Wispertaunus. Wie der Name bereits verrät, verläuft der Weg durch die Weinberge mit atemberaubenden Ausblicken auf das Rheintal. Hier läuft der Weg auch teilweise mit dem Rheinsteig und dem Geologischen Rundwanderweg Lorch zusammen. Der Mittelteil der Wanderung verläuft durch bewaldetes Gebiet. Wir haben uns einen besonders heißen Tag ausgesucht und waren für den Schatten sehr dankbar. Vor allem war es aufgrund der Schiefergesteinmauern auf den Wegen am Rhein noch wärmer gewesen. Der Stein speichert die Hitze und gibt sie nach außen wie ein Ofen ab. Diese Tatsache ist besonders für den Weinanbau sehr wertvoll und trägt zum Wachstum der Reben bei. Am Wegesrand befinden sich dazu einige Informationstafeln.

Wir starten unsere Tour in Lorch am Parkplatz Wispergrill. Dieser lässt sich mit Hilfe von Google Maps sehr einfach finden.


Tourdaten:

Tourencharakter: leichte Tour, jedoch zum Teil mit längeren, stetigen Anstiegen. Der Beginn und das Ende der Tour führt durch unbewaldetes Gebiet. An Sonnentagen den Sonnenschutz nicht vergessen.

Länge/ Dauer: 9,88 Kilometer/ 3 Stunden (ohne Pause)

Höhenmeter: 312 positive Hm

Ausgangs-/ Endpunkt: Parkplatz Wispergrill in 65391 Lorch

Einkehr: Diverse Restaurants und Cafes in Lorch

gpx. Datei zum Runterladen:

Download file: Wisper_Trail_1.gpx

Tourenbeschreibung:

Vom Parkplatz Wispergrill aus folgen wir dem Zeichen des Wispertrails In Vino Veritas. Wir gehen durch einen steinernen Rundbogen hindurch. Von dort aus führt uns die Gasse an der Kirche des Ortes vorbei, durch ein Wildschutzgatter, bis in die Weinberge hinauf.  Gleich zu Beginn der Wanderung stellen wir fest, dass die Beschilderung ausgezeichnet ist und, dass man sich gar nicht verlaufen kann, bzw. eine Karte benötigt.

Wisper Trail In Vino Veritas

Wir steigen den Weg weiter hinauf und sind begeistert von den Ausblicken. Am Wegesrand befinden sich vom Geologischem Rundwanderweg Lorch immer wieder Informationstafeln zum Weinanbau, zu verschiedenen Bodentypen sowie der Besonderheit der Lorcher Weinbergsmauern. In regelmäßigen Abständen laden Wanderbänke und Rastplätze zum Verweilen ein, um den fantastischen Ausblick zu genießen.

Blick vom Wispertrail ins Rheintal

Vom Trail aus lassen sich außer der zu Lorch dazugehörenden Ruine Nollig noch weitere Burgen und Ruinen auf der anderen Rheinseite sehen, darunter die Burg Stahleck von Bacharach und die Burg Sooneck von Niederheimbach.

Da der In Vino Veritas ein Rundweg ist, lässt er sich von zwei Richtungen laufen. Empfohlen wird, den Weg im Uhrzeigersinn zu wandern, wir entscheiden uns jedoch dazu, ihn entgegen zu laufen. Schon bald führt uns der Weg weg vom Rhein und eine steile Anhöhe hinauf. Von da an halten wir uns rechts und dringen nun in leicht bewaldetes Gebiet ein. Ohne Probleme folgen wir der Beschilderung und machen bei Kilometer 5,7 unsere erste größere Rast an einem der Picknicktische. Das war unser Glück, denn wir entdecken ein Schild des Trails weiter hinten in einem links abzweigenden Weg. Hätten wir keine Rast eingelegt, wären wir glatt geradeaus weiter gelaufen.

Bei ca. Kilometer 5,7 gab es nach unserer Meinung eine Lücke in der Beschilderung, wenn man entgegen dem Uhrzeigersinn läuft:

  1. am Rastplatz halb links abbiegen, dem Weg folgen (hier ist das Schild weiter hinten auf dem Weg zu sehen) und
  2. nicht auf den Hauptweg zurückkehren, sondern den Weg links davon nehmen, hier haben wir erst später wieder Schilder entdeckt (zu sehen ist nur das grüne Eichenblatt), den Weg haben wir anhand der gpx-Datei von der Homepage https://wisper-trails.de/  „gefunden“

Hier vom Hauptweg ab nach links gehen.

Der weitere Weg ist recht unspektakulär. Es kommt nochmal eine kleine Abzweigung zu einem Aussichtspunkt, von dem aus man den Rhein teilweise überblicken kann. Erst zum Ende der Wanderung führt uns der Weg wieder an den Rhein und, in zum Teil steilen Abstiegen, wieder nach Lorch zurück.

Blick auf Lorch

Unser Fazit:

Von den Weinbergen aus genießt man eine wunderschöne Aussicht auf das Rheintal. Besonders hier sollte man auf einem der Bänke Verweilen und vielleicht ein kleines Picknick genießen. Das bietet sich hervorragend am Ende der Tour an. Die Strecke ist sehr gut ausgeschildert (mit Ausnahme bei Kilometer 5,7). Läuft man entgegen dem Uhrzeigersinn, hat man nach der Abzweigung vom Rhein weg einen sehr steilen Anstieg. Ansonsten ist die Strecke unproblematisch und auch für ungeübte Wanderer machbar.

 

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